ASConsulting Beratung / Ausbildung / Training Luftfrachtsicherheit, ACC3, Qualitätsmanagement, Gefahrgut
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NEWS !!!!

 

Web-based Training und Neue Schulungstermine online - Präsenzschulungen durch jetzt auch am Flughafen Frankfurt und in Bremen

 

Schulungen nach VO(EU) 2015/1998 Kapitel 11.2.3.9 (6h-Schulung) für Personal aller Kategorien, 11.2.3.10 für anderes Personal bei Comail, Combat, Bordvorräten und Flughafenlieferungen, Schulungen nach Kapitel 11.2.5 (34h-Schulung) sowie Fortbildungen für Sicherheitsbeauftragte, ab sofort auch in Schulungsräumen am Flughafen München, Flughafen Frankfurt und in Bremen. Weitere Infos und Anmeldungen unter dem Punkt Services / Schulungs - Termine oder wenden Sie sich bitte an E-Mail:

schulungen@asconsulting-muenchen.de

 

 

News

Neues Modulsystem Luftsicherheitsschulungen

Wie wir vom Bundesministerium des Innern (kurz: BMI) erfahren haben, ist das aktualisierte Modulsystem fertig gestellt und am 07.12.2015 mit sofortiger Wirkung in Kraft getreten. Der größte Teil der Änderungen betrifft den Bereich von Umschulungsmodulen. Dieser wurde nun weitreichend ausgedehnt. Es ist somit möglich nahezu von jeder Schulung auf eine andere umzuschulen. Somit wird das aktualisierte Modulsystem dem Anspruch gerecht, dass Teilnehmer möglichst keine doppelten Inhalte aus verschiedenen Schulungen erhalten.

Vor allem für Sicherheitsbeauftragte gibt es jetzt ein Umschulungsmodul von 11.2.5. auf 11.2.3.9. mit 2 UE.

Somit kann im Gegensatz zu einer Teilnahme an einer kompletten Schulung nach 11.2.3.9. die Zeit auf 2 UE verkürzt werden.

 

Weiterhin gab es Kürzungen in den Zeitvorgaben u. a. für folgende Schulungen:

- 11.2.3.9. neu 6 UE (vorher 7 UE)

- 11.2.3.10. neu 6 UE (vorher 7 UE)

- 11.2.7. neu 2 UE (vorher 3 UE)

 

Bei Schulungen für Kontrollkräfte hingegen kommt es z. T. zu einer Erhöhung von bisherigen Zeitansätzen.

DIN EN ISO 9001:2015

Seit 2012 wird die internationale Norm für Qualitätsmanagement ISO 9001 überarbeitet. Die Revision soll für 2015 gültig werden und die bislang gültige Version aus dem Jahr 2008 ersetzen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

28.06.2014

Neue Durchführungsverordnung (EU) 687/2014 bringt viel Neues.

Die neue Durchführungsverordnung zur nunmehr 19. Änderung der VO (EU) Nr. 185/2010 stellt auch für die Behörden eine neue Herausforderung dar. Neben diversen Themen sowie Definitionsergänzungen z.B. zum Thema "Drittländer" wurden folgende Änderungen vorgenommen:

 

1. Ergänzung Sicherheitsstatus SPX by RA: ausgewählt von einem reglementierten Beauftragten

Als weitere maßgebliche Änderung wurde der Status "SPX by RA" ins Leben gerufen. Dieser Status darf nur von einem reglementierten Beauftragten für Luftfracht eines "unbekannten" Versenders vergeben werden, wenn die Waren sich bereits in seiner Obhut (alleinige Verantwortung des regB) befinden und für den Versender nicht vorhersehbar war, dass diese als Luftfracht befördert werden sollen. Die Aufsicht beim reglementierten Beauftragten zu dieser Regelung seitens des LBA wird hier sicherlich sehr intensiv und genau stattfinden. Als reglementierter Beauftragter sind Sie also bei der Vergabe dieses Status gehalten, genau nachweisen zu können, dass die Waren zunächst neutral bei Ihnen eingelagert wurden und die Versandart erst im Weiteren von Ihnen autonom - ohne jegliches Eingreifen des Versenders oder anderer Personen oder Unternehmen - als Luftfracht festgelegt wurde.

 

2. Reglementierter Beauftragter / bekannter Versender - Adaption des AEO-Status und Zusammenarbeit LBA und Zollbehörden

Z.B. wird eine Prüfung der Betriebsstätte durch die zuständigen Zollbehörden als Überprüfung des Betriebsstandorts hinsichtlich Luftsicherheit anerkannt. Das bedeutet laut Verordnung für Deutschland, dass ein stetiger Informations- und Datenaustausch zwischen den Beteiligten vorgeschrieben ist. Insbesondere das Luftfahrt-Bundesamt hat gegenüber den Zollbehörden Informationen über Neuzulassungen, Entzug, Zertifikatserneuerung, Inspektionen, Prüfungspläne und Ergebnisse der Prüfungen gegenüber den Zollbehörden aktuell offen zu legen. Im Umkehrschluss besteht jedoch keine Meldeverpflichtung für die Zollbehörden, Änderungen zum AEO-Status dem LBA bekannt zu geben, sondern die Unternehmen selbst müssen diese Meldungen direkt an das LBA richten. Die Modalitäten für diesen Informationsaustausch zwischen den Behörden sind bis spätestens 1. März 2015 festzulegen.

 

3. Transporteure: Möglichkeit der Vergabe des Beförderungsauftrags an Dritte (siehe neue Anlage 6-E)  

Die Transporteurs Erklärung wurde geändert/ergänzt und zukünftig können Transporteure weitere Transporteure verpflichten. Die Möglichkeit ist jedoch nur einmal gegeben, was bedeutet, dass ein durch einen Transporteur verpflichteter Transporteur keinen Weiteren verpflichten darf. Im ersten Lesen der neuen Verordnung findet sich diese Öffnung nicht unter Nr. 6.6.1.1, sondern wird erst mit der Änderung unter Pkt. 8 deutlich. Dort heißt es:

...die Beförderung wird nicht als Unterauftrag an Dritte vergeben, es sei denn, der Dritte

a)….

b)… oder

c) verfügt über eine Transporteurs Vereinbarung mit dem unterzeichneten Transporteur, in der festgelegt ist, dass der Dritte die Beförderung nicht als Unterauftrag weiter vergibt und die in dieser Erklärung aufgeführten Sicherheitsverfahren einhält. Der unterzeichnete Transporteur trägt die volle Verantwortung für die Beförderung im Namen des reglementierten Beauftragten, bekannten Versenders oder geschäftlichen Versenders.

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